Freitag, 29. November 2013

Was ist ein Elektromobil... ... und was kann ich damit machen?


Im heutigen Zeitalter ist das Wort "Elektromobil" ein weit verbreiteter Begriff und wird häufig für unterschiedlichste Fahrzeuge mit Elektroantrieb verwendet. Dieser Umstand sorgt natürlich für ausreichende Verwirrung und verunsichert viele Interessenten. Deshalb möchte ich hier eine kurze Erläuterung geben, welche Fahrzeuge wirklich unter dem Begriff "Elektromobil" zu verstehen sind.

Es existiert keine einheitliche und gültige Definition für das Wort "Elektromobil", doch ist es die gebräuchliche Bezeichnung für kleine, mehrspurige, elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge, die meist von gehbehinderten Menschen genutzt werden. Es gibt mittlerweile auch andere gängige Bezeichnungen, die sich mehr oder weniger durchgesetzt haben. Zum Beispiel werden von manchen Vertreibern die Fahrzeuge als E-Scooter, Seniorenmobil oder E-Shopper bezeichnet. Umgangssprachlich hört man auch öfters das scherzhafte Wort "Rentnershopper". Leider führen besonders die Bezeichnungen "Rentnershopper", "Seniorenmobil", "Krankenfahrstuhl" oder auch "Behindertenmobil" dazu, dass sich in Deutschland die allgemeine Meinung durchgesetzt hat, dies seien Fahrzeuge ausschließlich für Senioren und Gehbehinderte. Doch ist dies ein Irrglaube. Natürlich eignen sich Elektromobile durch ihre einfache Bedienung und den praktischen Funktionen besonders gut für diese Zielgruppe, aber auch für viele weitere Personengruppen kann ein Elektromobil eine nützliche und finanziell attraktive Mobilitätshilfe sein.

Da Elektromobile besonderen Privilegien unterliegen, könnte es sich in Deutschland zukünftig ähnlich entwickeln wie bereits in anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Holland oder Österreich. Dort nutzen auch „Nichtbehinderte Menschen“ Elektromobile um im Nahbereich tägliche Besorgungen zu machen, zur Arbeit zu fahren oder um ganz einfach auch dort mobil zu sein, wo man mit anderen Kraftfahrzeugen nicht fahren darf.

Einem Elektromobil ist es gestattet in Fußgängerzonen, auf Fuß- und Radwegen sowie in Einkaufszentren und öffentlichen Parks zu fahren. Außerdem dürfen Elektromobile führerscheinfrei gefahren werden. Das verhilft auch Menschen ohne Fahrerlaubnis zu eigener Mobilität und Unabhängigkeit. Diese Eigenschaften sind ideale Voraussetzungen für den Einsatz im Stadtbereich. Ohne die Straße benutzen zu müssen kann ein jeder sich durch die Stadt bewegen um beispielsweise Arztbesuchen, Einkäufen oder andere Freizeitaktivitäten nachzugehen. Und das ohne auf Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen zu sein oder umständlicher Parkplatzsuche.

Aber auch im ländlichen Bereich machen sich die Vorteile eines Elektromobils bemerkbar. In kleineren Ortschaften schließen zunehmend Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgereien, Apotheken und Ärzte. Häufig werden diese Einrichtungen in einem Gewerbegebiet zusammengelegt. Dadurch vergrößern sich die Wegstrecken, die besonders für ältere oder gehbehinderte Menschen immer häufiger zu einem Problem werden.
Auch hier kann ein Elektromobil die Lösung sein. Denn diese beschwerlichen Wegstrecken können mit einem Elektromobil bequem und sicher überwunden werden. Selbst wenn man zwischen Ortschaften pendeln muss und die Hauptverbindungsstraßen zu stark befahren sind, ist eine Erreichbarkeit in den meisten Fällen möglich. Denn mit Elektromobilen kann man auch Feld- und Wiesenwege oder auch Rad- und Fußwege benutzen um ans Ziel zu gelangen. Hier empfiehlt sich eine ausführliche Beratung vom Fachmann, um für das entsprechende Gelände ein passendes Modell zu wählen.


Winterreifen für Elektromobile
Damit das Fahren bei schlechtem Wetter ebenfalls möglich ist, werden verschiedene Arten von Zubehör und Spezialfahrzeugen angeboten. Zum Beispiel hat sich für offene Elektromobile spezielle Schutzkleidung bewährt, die einen vor Wind, Kälte und Nässe schützt. Mittlerweile werden aber auch zunehmend Elektromobil-Modelle mit abnehmbarem Verdeck oder fest verbautem Verdeck angeboten. Diese sind teils auch vollständig mit Scheibenwischanlage, Heizung und Gepäckfach ausgestattet.

Rundum kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass bei der Wahl des richtigen Elektromobils ein Stück Lebensfreude, Freiheit, Unabhängigkeit sowie Selbstständigkeit erhalten wird. In diesem Fall sollte man sich nicht von falschem Schamgefühl oder Angst leiten lassen. Denkt man viel mehr an die Vorteile und den riesigen Spaß, welches ein Elektromobil bringt, so kann es niemals ein Fehler sein, sich dafür zu entscheiden.

Kommentare:

  1. Wir kaufen nun auch ein Elektromobil für meine Großmutter.

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    1. Wenn Sie noch Fragen haben stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

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  2. Winterreifen für Elektromobile sind eine sehr gute Idee. Meine Mutter hatte letzten Winter einen schlimmen Unfall, weil Sie auf Eis nicht bremsen konnte. Ich werde ihr morgen gleich mal den Link zeigen, damit wir die Räder kaufen können und sie wieder sicher fahren kann!

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